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aber auch schon gar nichts ist passiert
[01.11.2011] und alles ist offen, nix ist fix ...
warum ich schon ewig nichts mehr geschrieben habe? weil es im grunde genommen einfach nichts zum schreiben gab!
unser burgenlandurlaub heuer hatte doch ein wenig unter dem nicht so besonders guten wetter zu leiden, und auch unter dem umstand, dass unser schwimmbad vor ort nicht in betrieb war. das brachte zwar einiges an ärger, aber auch den durchaus positiven umstand ein, dass ich viele meiner läufe derart gestaltete, birgit nachzufolgen, die zu einem schotterteich in der nähe fuhr, und dabei meine badesachen und wechselklamotten für mich mitnahm. zumindest an jenen tagen, wo das baden ob der oft sehr niedrigen temperaturen möglich war.
zurück in leoben kam dann der sommer in voller hitze und stärke zurück, und so war an ein ernsthafteres training auch nicht zu denken. schon sehr bald musste ich mir aber selbst eingestehen, dass ich es einfach nicht übers herz brachte, mich ernsthaft zu quälen. so ging ich sowohl den wirklich längeren einheiten, als auch jeglicher art von tempo geflissentlich aus dem weg. später dann genoss ich den wunderschönen august bis hinein in den september in ähnlicher weise wie im burgenland, indem ich einfach mit zielpunkt Asia Spa und birgit loslief, und mich ein wenig den badefreuden hingab, zu denen das warme wetter ja auch eindringlich einlud. auch das hatte seine eigene qualität und ist ein durchaus positiver aspekt dieses sommers.
das LE-laufevent mit staffel habe ich ja anderorts bestens beschrieben und es war auch wirklich eine große freude, wieder einmal wettkampfmäßig unterwegs zu sein. aber den erhofften trainings-kick erfuhr ich dadurch auch nicht wirklich. birgit und ich hatten uns ja kurz nach dem burgenlandurlaub entschlossen, um unseren 30. hochzeitstag herum ein paar tage nach dresden zu fahren, ursprungs noch verknüpft mit einem möglichen marathonstart, später ohnehin schon auf einen halbmarathon-start reduziert (beides statt graz, wie ursprünglich angedacht). aber spätestens mit anfang oktober stand für mich dann fest, dass dresden einzig und alleine eine um 30 jahre verspätete hochzeitsreise sein würde, die wir nebenbei bemerkt mehr als nur genossen! :-))
so trabe ich einstweilen nur sehr langsam vor mich hin, zeitweise mühsamer, zeitweise mit einer erstaunlichen leichtigkeit, und freue mich letztendlich, dass ich das bisherige jahr immerhin weitgehendst ohne körperliche probleme hinter mich gebracht und dabei dennoch brav kilometer gemacht habe. robi begleitet mich immer seltener, nicht weil er nicht mehr laufen mag, sondern weil er einen gewaltigen temposprung vollzogen hat, der es immer schwerer macht, unser beiden laufgeschwindigkeiten so zu koordinieren, dass es uns beiden etwas bringt. gut so, er ist ja noch jung und soll in erster linie das tempo laufen, das er sich zutraut, und nicht nur mit mir durch die gegend schleichen! ;-)
diese ganz gemütliche phase soll noch ein wenig andauern, und dann werde ich weitersehen, ob und vor allem auf welchem niveau ich mich wieder mit einem etwas ernsthafteren training befassen will und kann. alles ist offen, nix ist fix, ausser, dass ich dem laufen jedenfalls erhalten bleiben werde.
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