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zwei schritte vor, ein schritt zurück
[03.07.2011] nichts wirklich neues also zu vermelden ...
so, nach langem wieder einmal zeit für zumindest einen kurzen eintrag hier, zumal ja ein bisserl was doch passiert ist.
robi ist mir einstweilen als laufpartner leider wieder abhanden gekommen, weil er so nebenher doch sehr erfolgreich maturiert hat und in seinem eifer alles einsen in abschluss- und maturazeugnis zu haben, kaum noch zeit für anderes fand. immerhin ist ihm sein vorhaben bestens gelungen, was das ganze für mich dann doch leichter macht! :-)) und danach ging's für ihn mit freunden sofort einmal für fast zwei wochen nach irland zum urlauben, etwas, das ich ihm sehr vergönnt' habe, das aber danach auch wieder ein wenig ruhe erfordert hat!
ein bisserl habe ich ja die hoffnung, dass er sich mir zuweilen wieder anschließen wird, wenn er sich erstmal in sein leben als zivildiener, das am montag beginnt, eingewöhnt hat. mal schauen, erzwingen kann ma eh nichts.
dabei waren wir zwei schon auf dem besten weg am 1. mai beim halbmarathon in blumau zu starten, hätte ich nicht nach dem ersten 20 kilometerlauf für robi im burgenland, den wir an sich bestens absolviert hatten, probleme mit dem rechten aussenrist bekommen, warum auch immer. ich bin mir ziemlich sicher, dass wir da recht gut vorangekommen wären, aber was hilft's, war halt anstatt dessen wieder etwas laufpause angesagt. wieder halt einmal zwei schritte nach vor und einen zurück. aber besser als umgekehrt, so wie im letzten jahr.
wenigstens konnte ich zwei arbeitskolleginnen endgültig genug motivieren, dass sie das laufen doch angegangen sind, und ich hoffe mir gelingt's auch, sie noch zu höheren weihen im herbst zu überreden! :-))
denn für da habe ich zumindest für mich einmal geplant, endlich doch wieder bei einem wettkampf zu starten, und zwar am 09.10. im rahmen des grazer marathons. ob's tatsächlich die volle distanz wird, werde ich viel später entscheiden. im moment gilt es vor allem, meine angst vor dem langen lauf und auch vor den tempoeinheiten weiter schön kleinweise zu reduzieren. der lauf gestern war schon einmal ein erster schritt dazu, weil es mir dann doch gelungen ist, mich zum vorgesehenen endtempo zu überwinden, und das auch nicht einmal so schlecht funktioniert hat. trotz aller zweifel, die ich im laufe der einheit hatte.
jetzt stehen aber erstmals meine letzte arbeitswoche an und danach unser wohlverdienter urlaub im burgenland, von dem sehr viel abhängen wird. denn nachdem uns dieses jahr wohl endgültig kein kind mehr mit einer längeren anwesenheit beglücken wird, und dementsprechend tennis als durchaus angenehme ersatzbeschäftigung ausfällt, kann es gut sein, dass ich die lauferei im burgenland doch um einiges ernsthafter betreibe als letztes jahr. und dann stünde einem antritt beim marathon im herbst möglicherweise wirklich nichts mehr im wege.
bis dahin fliest aber noch viel wasser die mur hinab und ich selbst freu mich jedenfalls, dass es trotz alledem deutlich vorangeht, mit dem laufen. vor allem weil im moment eher die wetterkapriolen mein training erschweren, und keine lähmenden wehwehchen irgendwelcher art!
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