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fast wie ein erster anfang, und der ist bekanntlich schwer
[27.11.2010] mit methode und mix zum wiedereinstieg ...
jetzt habe ich meinen nächsten eintrag hier solange hinausgezögert, um nur ja nicht postwendend gleich wieder neue rückschläge vermelden zu müssen. aber jetzt ist's wieder einmal soweit:
wie man im tagebuch lesen kann, hat die endlos lange zeit, in der ich mir durch ausgedehnte flotte spaziergänge erhofft hatte, ein wenig meiner kondition zu erhalten, mit november endlich ein ende gefunden. ab da war's anfangs ein mix von kurzen läufen und weiteren spaziergängen bergauf bergab, um nur ja nicht meine ferse, die nach wie vor im allerdings erträglichen rahmen zickt, über die gebühr zu strapazieren.
ich mache überhaupt keinen hehl draus, dass ich mir den wiedereinstieg ins laufen bedeutend leichter vorgestellt habe, und gestehe auch gerne ein, dass ich nur sehr wenig freude dabei empfand. viel zu mühselig war's und vor allem allzu überängstlich, was die ferse betraf. nicht in dem sinne, dass ich sie schon mehr belasten hätte können, sondern einfach wegen meiner befürchtung, dass sich alles mit dem laufen wieder deutlich verschlechtern würde. ist aber nicht passiert, im gegenteil: das ganze wird schön langsam besser, und wenn ich nichts übertreibe, scheints mir durchaus wahrscheinlich, dass es irgendwann auch ganz überwunden ist. große sprünge sind dabei im moment aber nicht zu erwarten, und der wiederaufbau wird wohl wirklich noch einiges an geduld erfordern.
unterstützend habe ich mich dann entschlossen, den fitnesscentervertrag meines sohnes lukas zu übernehmen. laufband und co interessieren mich zwar überhaupt nicht, sehr wohl aber die möglichkeit, das hallenbad zu benutzen. und genau das mache ich auch seit nunmehr bald 3 wochen ausgiebig. mit dem deutlich positiven nebeneffekt, dass ich rundum was für meinen körper tue, und zusätzlich auch der insolvenzbedingte ausfall unserer sauna in st. michael wettgemacht ist, weil man mit der mitgliedschaft auch um einiges günstiger die sauna im asia spa benutzen kann. und auch das machen meine frau und ich wieder ausgiebig.
ich kann also durchaus sagen, dass ich mich wieder auf dem weg nach vorne wähne, ohne jetzt allerdings schon großartige pläne für einen marathon im kopf zu haben. jetzt wird einmal vorsichtig in dieser art weitergemacht, und wenn der aufwärtstrend anhält, kann es sein, dass ich ins halbmarathontraining für ende märz in graz einsteige. dafür muss aber auch noch die ferse deutlich besser werden, denn eine weitere lange pause will ich mir wirklich nicht mehr einhandeln. da bleibe ich dann lieber beim jetzigen rhythmus, freue mich darüber, dass ich wieder mit freude ein wenig laufen kann, und genieße weiterhin die kombination mit walken, schwimmen und sauna, die mich in den letzten wochen wieder optimistischer gemacht hat.
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