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fussball-wm, sommer, urlaub, tennisplatz
[08.08.2010] und sonstige ausreden, nicht so wirklich zu trainieren ...
eine dumme sache, wenn es eigentlich so rein gar nichts zu berichten gibt. um aber nicht den eindruck zu erwecken, dass das ganze hier langsam aber sicher einschläft, doch ein paar worte:
die woche vor parndorf habe ich versucht, ein minimum an tempo zu laufen, um meinen wieder einmal angeschlagenen linken oberschenkel möglichst nicht noch mehr zu verärgern. allzu berauschend waren diese läufe aber nicht, und so fuhr ich ohne große erwartung mit birgit ins burgenland, vor allem um uns einem gemütlichen straßenfest hinzugeben. am samstag in der früh stand ich auch brav rechtzeitig auf, drehte eine kurze spazierrunde am westhof, doch nach kurzer rücksprache mit birgit entschlossen wir uns, dass wir uns wieder schlafen legen. das wetter war einfach nicht für ein angenehmes straßenfest geeignet, und nur des laufes wegen war mir der weg nach parndorf zu mühsam. ich glaube es war das erstemal, seit ich birgit kenne, dass auch sie bis kurz vor 12 uhr geschlafenn hat! :-)) nachmittags ging's dann in die therme und das leben war auch so einfach schön.
die ohnehin geplante regenerationsphase begann und mitte der nächsten woche wurde es dann auch wieder richtig warm, so dass ich das ganze gleich mal auf eine dritte woche ausdehnte. die umfänge waren in der zeit ok, die fussballweltmeisterschaft alles in allem interessanter, als das laufen, das mir angesichts der hohen temperaturen und meines linken oberschenkels ohnhin nicht allzu leicht fiel. sollte auch so sein, und ich habe die WM diesmal wirklich gut genossen! :-)
die letzte woche vor dem wohlverdienten burgenlandurlaub, die eigentlich als endgültiger trainingsbeginn herhalten sollte, fiel lauftechnisch zu einem guten teil der inzwischen schon unmenschlichen hitze - unterbrochen von einem gewaltigen unwetter - zum opfer. wir fuhren dennoch frohen herzens am freitag nachmittag in den seewinkel, der sich auch um nichts weniger warm präsentierte. das laufen war nur dann gut möglich, wenn es ein wenig kühler wurde, bzw. wenn ich die strecke entsprechend kurz hielt. so tat es mir nicht weh, dass ich mich alsbald dazu entschloss, mich ganz dem tennis mit meinen zwei jüngeren söhnen zu widmen. die waren nämlich am freitag danach zu meiner riesenfreude auch ins burgenland nachgekommen (samt robis freundin resi) und motiviert genug, mich am sandplatz auf trab zu halten. der linke oberschenkel hatte mit dieser betätigung zwar noch weniger freude, aber ich liebe meine kinder und genoss das tägliche spiel mit ihnen wirklich aufrichtig, auch wenn ich in gewissen spielsituationen fast bewegungsunfähig war. als robi heimgefahren war, und lukas auch einen tag pause brauchte, wagte ich ein ganz kurzes läufchen am monatsletzten, um wenigsten einen lauf in dieser woche zu absolvieren.
ab dienstag dieser woche versuchte ich dann wieder, das augenmerk aufs laufen zu verlegen. aber wirklich was weiter bekommen habe ich nicht dabei, ausser zwei kilogramm zusätzliches körpergewicht. so verabschiedeten wir uns am freitag schweren herzens von unseren freunden petra und pepperl, die wie immer in den letzten jahren einen wunderschönen urlaub mit uns hier am westhof verbrachten. und nachdem es den beiden weder möglich sein würde zu meiner geburtstagsfeier nach österreich (zu lange wege für nur ein wochenende), noch mit uns nach dresden zu kommen (petras mutter hat um diese zeit auch geburtstag), fassten wir als neue möglichkeit uns im herbst zu treffen, doch den marathon in frankfurt am 31.10. ins auge. würde ich halt meinen geburtstag auch zeitgerecht zu hause feiern und erst eine woche später meinen 5. marathon laufen. wenn, ja wenn ich es überhaupt schaffe, mich in irgendeine art von form zu bringen. denn der lauf gestern, bei dem an sich 23-26 kilometer am programm standen, machte mir klar, dass mein körperlicher zustand im moment nicht dazu angetan ist, an einen marathon auch nur zu denken. nach 18 kilometer ging ich von der strecke und war eigentlich froh, dass ich mich überhaupt so weit gequält hatte. jeder weitere meter wäre wohl zu viel für mich gewesen. dafür gingen die regenerativen 12 kilometer heute einigermaßen klaglos, wenn auch mit schweren beinen.
eine entscheidung, ob ich denn tatsächlich nach frankfurt fahre, wird wohl erst mitte september fallen. die nächsten vier wochen werde ich versuchen, meine freude am laufen wieder zu gewinnen, zumindest auf umfänge zu kommen und meinen langen lauf auch tatsächlich lang zu machen. tempo soll da nur am rande dabei sein, gerade so viel, um die nötigen trainingsreize zu setzen. ersterem unterfangen sollte nichts im weg stehen, und wenn ich mich dann auch noch einigermaßen gut dabei fühle, und auch die eine woche schottland (mit birgit, kathi und allen drei söhnen) gut über die bühne bringe, werde ich grünes licht nach deutschland für meinen start geben, damit unsere freunde sich auch rechtzeitig um ein quartier umschauen können.
also mal ohne stress abwarten, wie sich die dinge entwickeln. ;-)
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