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lalala laufen, laufen, laufen kann so schön sein
[25.04.2010] endlich auf dem weg aus dieser endlosschleife ...
so. mal schnell ein update, solange ich positiv gestimmt bin. nicht, dass dann nächste woche schon wieder alles anders ausschaut! ;-)
am tag des letzten eintrags bin ich tatsächlich nur spazieren gegangen, und den tag darauf auch. am dienstag hieß es dann wieder ab auf die piste, einfach mal schaun, wie es so läuft. und es lief eigentlich gut, überraschender weise. mittwochs ging es ins burgenland und auch da war ein kurzer läuferischer abstecher nach st. andrä angesagt, wieder sehr zufriedenstellend. donnerstag war thermentag und laufpause, freitag ein langsamer lauf über 11 kilometer am programm. meinen ursprünglichen plan, auch samstags nach der heimfahrt und noch vor der osterjause bei meinen eltern zu laufen, verwarf ich dann aber, weil einfach die drei abende im burgenland allzu ausgelassen und feierintensiv waren. sonntags nach 14,5 zähen kilometern spürte ich abends wieder ein wenig meine rechte wade, und als ich montags von der arbeit kam, entschloss ich mich kurzfristig doch nur ausgedehnt spazieren zu gehen. ein lauf wäre mir einfach nicht möglich gewesen. zu früh gefreut?
leicht gefrustet ob der weiter anhaltenden probleme mit der wade bestellte ich mir dienstag vormittags ein paar kompressionsstrümpfe (CEP). ich hatte schon länger damit spekuliert, aber jetzt wollte ich sie sozusagen als letzten hoffnungsschimmer testen. ein paar Mizuno Wave Elixir 5 stand ebenfalls auf meiner einkaufsliste, gedacht als bindeglied zwischen den Brooks ST Racern und den Brooks Ravenna. schließlich sollte man sich wenigstens wieder mal neue schuhe gönnen, wenn schon das laufen selbst keinen rechten spass mehr macht. am abend lief ich dann so wadenschonend wie möglich meine 10 kilometer-runde, da ich mittwochs berufsbedingt wohl ohnehin keine zeit dazu haben dürfte. es waren dann aber doch 8 vorsichtige kilometer möglich, und weil ich keinerlei probleme hatte, brach ich auch am donnerstag zu einer kurzen runde mit meinen niegelnagelneuen Mizunos auf. mit denen lief ich dann gleich einmal viel zu hurtig los, ehe ich mich auf den letzten 1,5 kilometern doch noch deutlich einbremste. es wurde dennoch das schnellste läufchen, das ich heuer absolviert hatte, und die Mizunos fühlten sich einfach hervorragend an. die scheinen sich überhaupt bisher als topkauf zu entpuppen. tja, und auch am freitag konnte ich meine 12,45 kilometer ohne die geringsten sorgen abspulen, und das obwohl meine CEPs, die ich fälschlicherweise in der damenversion erhalten hatte, schon wieder auf dem rückweg nach deutschland waren. aber scheinbar genügte schon die bloße aussicht, sie irgendwann einmal verwenden zu können, um meine muskulaturprobleme in schach zu halten. das (!!!) nenne ich jetzt mal "plazebo-effekt". :-)) so entschloss ich mich meinem laufen wieder sinn zu geben, und ab jetzt nach meinem halbmarathon-plan weiter zu trainieren. allerdings mit zielwettkampf 10 kilometer am 19.06.2010 in parndorf. die längeren distanzen können ruhig noch bis herbst warten.
das restliche wochenende verlief ebenfalls positiv, und montags waren dann wieder die 1500-3000-1500 meter mit je 1000 metern trabpause auf dem programm, bei denen ich mir vor 4 wochen neuerlich den oberschenkel beleidigt hatte. ich war zwar einen tick langsamer unterwegs, als das letzte mal, aber sowohl oberschenkel als auch wade machten nicht den geringsten muckser. also absolvierte ich auch den fülllauf am dienstag und brach dann mittwochs etwas ängstlich zur zweiten tempoeinheit der woche auf. um ein wenig den druck von mir zu nehmen, entschloss ich mich, noch nicht die an sich am plan stehende mittlere treppe (2000-3000-4000 meter) zu laufen, sondern es - wie vor vier wochen - mit der kleinen treppe abwärts (3000-2000-1000 meter) zu versuchen. eine vorsichtige, aber richtige entscheidung, denn ich war schneller als nach plan, nicht auf anschlag und hatte vor allem auch bei dieser einheit keinerlei probleme. damit hatte ich es erstmals seit der ersten junihälfte 2009 geschafft, beide tempoeinheiten samt fülleinheit zu laufen. welch wunderschönes gefühl. auch die drei läufe am wochenende machten keinerlei sorgen und so konnte ich am sonntag nachmittags bestens gelaunt den geburtstag von robi mit meinen verwandten feiern. ein wenig zu heftig, würd' ich mal sagen, denn am nächsten tag sagte ich - wegen deutlicher müdigkeit und auch weil ich etwas spät von der arbeit nach hause kam - die montagstempoeinheit ab. egal, am dienstag lief ich dafür mit deutlich mehr elan, als geplant. und der mittwoch offenbarte eine alte schwäche, die ich grundsätzlich bei tempodauerläufen hatte, in den letzten 1 1/2 jahren: ich rannte wieder viel zu schnell los, wurde dann noch deutlich schneller und hatte am ende kaum noch die kraft, die einheit auch fertig zu laufen. so wurden aus geplanten 10 kilometern nur 9, allerdings mit 8 statt 6 kilometern tempo, und das auch noch etwas schneller. daran sollte ich trotzdem arbeiten! ;-)) am donnerstag wurden die kilometer vom montag nachgeholt, der freitag verlief plangemäß, und der lauf am samstag geriet mir insgesamt auch deutlich zu schnell, vor allem beim endtempo, das an sich mit ca. 5:00 geplant war, und das ich von anfang an viel zu schnell anlief. auch das sollte ich vielleicht überdenken, damit ich mich nicht wieder einmal unsinnigerweise selbst abschieße.
heute standen noch knapp 11 kilometer auf dem programm, die ich mit nicht ganz so müden beinen zu wenig langsam über die bühne gebracht habe. so bin ich beim schreiben dieser zeilen bestens gelaunt, und beende erstmals seit langem wieder einen eintrag, der nur positives enthält. :-)
jetzt hoffe ich natürlich inständig, dass das auch so bleibt. und dazu wird mit sicherheit gehören, ein wenig disziplinierter mit dem tempo umzugehen. ja und dann freue ich mich schon auf den zehner in parndorf, der mir ja im vorjahr noch eine so herbe enttäuschung brachte, der mir aber heuer quasi als sanfter wiedereinstieg ins wettkampfgeschehen dienen soll. und das schöne dabei: wenn ich es schaffe, in etwa die zeit des vorjahrs zu laufen oder sie ein klein wenig zu unterbieten, ist es für mich heuer ein neuer anfang und nicht mehr der vorläufige endpunkt für mein bemühen.
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