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vor allem einmal abnehmen
und los geht's ...
es muss etwas geschehen!
diese meinung festigte sich vor allem anläßlich der fotos unseres betrieblichen sommerfestes 2005, die mir so richtig vor augen führten, welch behäbiger, dicker mensch ich geworden war. gemütlich zwar, aber ausschließlich.
und so erinnerte ich mich daran, wie gerne ich eigentlich tennis und squash gespielt hatte und wie sehr mir auch das mountain biken gefallen und gut getan hatte. und so entschloß ich mich nicht wie in den letzten jahren auf ein wunder zu hoffen, um im nächsten frühjahr endlich wieder ein bike zu kaufen und mich bergauf zu schwingen, sondern aktiv etwas zu tun, um mein gewicht wenigstens wieder unter die 100 kilo zu bringen. meine magische grenze, um bei sportlicher betätigung nicht ohnehin schon sofort an den unweigerlichen kreuzschmerzen zu scheitern, war zumindest einmal 105 kilo.
die entscheidung fiel mir einfach, weil es ohnehin nur mehr galt, entweder endgültig in sportlicher inaktivität zu versumpern und mir damit einen schönen teil meines lebens zu nehmen, oder eben ernsthaft abzunehmen. ernsthaft, das hieß nicht jeden abend zu sich zu sagen, na dann eben morgen. ernsthaft hieß für mich vor allem eine excel-tabelle mit den täglichen gewichtswerten samt diagramm und möglichen maximal-, bzw. minimalwerten der angestrebten gewichtsabnahme zu erstellen. ernshaft hieß für mich, sich wieder vor allem auch gedanklich mit der gewichtsabnahme zu beschäftigen, sie nicht mehr aus dem kopf heraus zu lassen, sie schlichtwegs zu verinnerlichen.
unser Volleyball-teamund so setzte ich als startdatum den 01.08.2005 in meine exceltabelle (das war der beginn der 2. urlaubswoche im burgenland) ein, und mir selbst den floh ins ohr, diese gewichtsabnahme diesmal vor allem durch viel bewegung zu erreichen und nicht nur (wie beim letzten mal) durch verzicht und trennkost. ein gemütlicher urlaubsabend mit bier und wein sollte möglich sein, er mußte sich eben durch viel bewegung und weniger essen verdient sein.
und ich bewegte mich auch reichlich für meine damaligen verhältnisse:
am frühen nachmittag ein ausgedehnter spaziergang meistens zusammen mit robi, meinem kleinsten. tennis am abend mit robi, vor allem aber mit lukas, meinem durchaus talentierten mittleren, aber auch mit petra, die zusammen mit ihrem mann pepperl seit 2000 die urlaubszeit mit birgit, meiner frau, und mir verbrachte. und in diesem jahr auch zusätzlich noch volleyball, da der besitzer unseres urlaubsparadieses heuer auch einen beachvolleyballplatz gebaut hatte (oder zumindest das, was er sich so darunter vorstellte).
und siehe da, nach den verbleibenden 2 urlaubswochen hatte ich immerhin schonmal 3 kilo abgenommen. der erste schritt war also geschafft.
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