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ein neues jahr, eine neue idee
die perspektiven erweitern sich ...
über die weihnachtsfeiertage ließ ich es mir einigermaßen gut gehen, und konnte mir bei den diversen feiern von allen möglichen verwandten, freundInnen und arbeitskollegInnen immer wieder anhören, wie super ich schon abgenommen habe. petra, die zusammen mit pepperl und manchmal auch mit dessen tochter janine, seit unserem ersten gemeinsamen urlaub silvester immer bei uns feierte, rügte mich sogar, dass ich gar nicht mehr kuschelig wäre, so fast ohne bauch, und dass ich es bloss nicht übertreiben sollte (im sommer begrüßte mich pepperl dann überhaupt als ghandi, weil ich mit 81 kilo kurzfristig recht eingefallene wangen hatte). derart motiviert und weil ich bedingt dadurch, dass ich auch in der weihnachtszeit und zum jahreswechsel jeden tag meine runden gegangen war, nicht wie üblich 2 bis 3 kilo zugenommen hatte, startete ich mit dem 2. jänner (1 woche früher als geplant) meine zweiten 20 wochen bewußtes abnehmen.
lukas, durchaus begabt im tennisdieses unterfangen unterstützte ich im neuen jahr eine zeitlang auch damit, dass ich mit meinem mittleren, lukas, der zu weihnachten einen 10er block für die proleber halle bekommen hatte, einmal in der woche das tennisracket kreuzte. neue schläger für ihn und für mich waren bald gekauft und ich fühlte mich nicht nur federleicht am platz, sondern hatte auch seit langem wieder das gefühl, dem spiel (und lukas ist talentiert genug, dass man es als durchaus anspruchsvoll bezeichnen konnte) auch konditionell bestens gewachsen zu sein. ein beglückendes erlebnis nebenbei, auch wenn mir ein tennispartner aus den späteren 80ern, den wir zufällig trafen, bescheinigte, zugenommen zu haben! ;-)) er hatte mich wohl noch mit unter 90 kg in erinnerung.
um diese neugewonnene kondition noch zu verbessern aber auch schneefallbedingt (die straßen abseits der stadt waren - wahrscheinlich von den diversen anrainern - besser geräumt, als die innenstadt) drehte ich meine runden vorwiegend nur mehr in der teilweise stark bergaufgehenden gegend hinter seegraben (moskenberg, münzenberg, barabaraweg und dergleichen). und weil ich mir dabei mit meiner uralten winterjacke, die ich noch dazu vom schwiegervater nachtrug, und die wenig wetterfest und auch viel zu weit war, langsam komisch vorkam, entschloss ich mich irgendwann mitte jänner zum kauf einer sündteuren goretex-jacke samt innenfleece von salewa. zwar machte mich dabei der umstand glücklich, dass ich mich mit inzwischen 91 kg für die größe L entschloss, anstatt mich (als bislang XXL-träger) sicherheitshalber für eine XL-jacke zu entscheiden, aber die jacke dankte es mir schlecht, indem sie, nach einem monat intensiven gebrauchs, an den ärmelinnenseiten aufgeschunden und mit drei unerklärlichen löchern versehen war. und auch wenn sich die firma salewa nach meiner urgenz und nach dem einschicken (intersport hatte den umtausch glattwegs verweigert) entschloss, mir die jacke gratis zu ersetzen, habe ich seitdem keine rechte freude mehr mit ihr.
nebenbei tauchten anfang februar die gleichen probleme wie im vorjahr auf, nämlich starke schmerzen nur diesmal im linken knie. aber die hinderten mich diesmal nicht daran, weiterhin meine bergaufrunden zu ziehen, wenn auch mit zusammengebissenen zähnen und mit unterstützung von aulin (jenen schmerztabletten, die mir seinerzeit in kalwang verschrieben wurden). und nach guten zwei weiteren wochen hatte ich nicht nur keine schmerzen mehr, sondern brachte auch nur mehr unvorstellbare 86,5 kg auf die waage und fühlte mich bärenstark. dass ich dabei selbstverständlich auch an jenen tagen ausgiebig walkte, an denen ich tennis spielte und sonntags überhaupt zweimal meine runde drehte, sei dabei nur nebenher erwähnt.
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