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[trainingsplan] und doch ein neues schema
[08.06.2008] probieren geht über studieren ...
inzwischen gibt's eine neuere fassung des trainingplans, darum ist das hier angehängte dokument nur mehr eine archivdatei.
nach langem grübeln über mein training mit greif, viel wundenlecken und intensivem vergleich mit anderen trainingsmethoden, habe ich mich nunmehr entschlossen, mein training ein wenig anzupassen. zu guter letzt auch, weil mir die momentanen tempoeinheiten greifs einerseits zu kryptisch zu laufen sind, andererseits aber auch zu schnell.
im vordergrund soll in zukunft einfach stehen, dass ich so oft wie möglich einheiten laufe, die mir auch wirklich spass machen, ohne die trainingstheorie dabei zu vernachlässigen. dabei sind mir die trainingspläne von marathon austria ins auge gestochen, die ein wenig das berücksichtigen, was mir bei greif letztendlich doch aufgestossen ist: die langen läufe sind insgesamt weniger lang und langsamer, und auch die füllläufe kürzer, dafür aber etwas schneller. ein möglicher 7. trainingstag pro woche ist vorgesehn, um dennoch auf notwendige umfänge zu kommen, oder aber eben diese bei bedarf ein wenig zurücknehmen zu können. zwei tempoeinheiten, die ich teilweise an greifschen mustern anlehnen kann und werde, vervollständigen die woche.
in der marathonvorbereitung wird bei den schnellen einheiten augenmerk auch auf das marathontempo gelegt und die langen läufe sind auch wirklich lang, danach werden die tempoeinheiten insgesamt schneller und kürzer, die langen läufe minimiert.
alle tempi orientieren sich zum einen an einer steuerzeit (jetzt einmal meine hm-zeit von graz und keine fiktive 10er zeit), zum anderen werden sie je nach trainingswoche vor dem marathon langsam zum optimum hin gesteigert, bzw. danach auch wieder heruntergefahren.
um meinen körper nicht zu überfordern werden in der periodisierung wie bei greif zwei regenerationsblöcke von jeweils 4 wochen einfließen. des weiteren will ich jede vierte woche an umfang zurücknehmen, und insgesamt auf tapering vor und regeneration nach den wettkämpfen (vor allem natürlich die marthondistanz betreffend) deutlich mehr rücksicht nehmen.
vorgenommenes pensum: 5 bis 7 einheiten pro Woche mit 50 bis maximal 120 km
mo, mi:
intervalle oder tempolauf (HF 82%-95%)
di, fr:
dauerlauf (HF 74%-82%)
do:
ruhetag oder langsamer lauf (HF 65%-75%)
sa:
langer langsamer lauf (HF 65%-75%)
so:
ruhetag oder regenerativer lauf (HF 60%-72%)

die excel-tabelle für's neue training ist fertig, seit vergangenem montag wird bereits danach gelaufen und fleissig getestet. mal schauen, ob das ganze sinn macht und wie lange ich mich daran halte. änderung natürlich jederzeit vorbehalten! ;-))
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